
Nicola Bräunling empfiehlt „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel: „Anton und Alma sind ein Paar, die ihre ganz große Liebe nach ein bisschen Anfangsholperei sehr auf Augenhöhe und mit viel Empathie leben. Es knirscht hier und da, aber sie schaffen sich ein Leben voller Vertrauen und gegenseitigem Verständnis. Eine Partnerschaft, die man Jeder und Jedem wünscht. Problematisch ist jedoch die unterschiedliche Herkunft. Alma ist in nicht ganz einfachen Verhältnissen am Berliner Stadtrand aufgewachsen, Anton stammt aus einer jüdischen Akademikerfamilie. Richtig schwierig wird es nach dem 7. Oktober 2023. Die Ereignisse polarisieren, führen zu permanenten Diskussionen im Familien- und Freundeskreis und bringen eine Schwere in das Leben der beiden, die zu Spaltungen und Hürden führt. Anton entfernt sich, Alma beschäftigt sich intensiv mit dem Judentum und findet dort Trost und Erfüllung. Irgendwie finden sie wieder zueinander, aber die Ereignisse überschlagen sich…..
Ein großartiges Buch, das mich sehr beeindruckt hat – so schlau, schön, traurig, teilweise hoffnungsvoll, teilweise mit stillem Witz. Und jede Seite ein Genuss – große Empfehlung.“