
Claudia Müller empfiehlt „Junk“ von Ilona Hartmann: „Die namenlose Protagonistin muss eine Woche lang auf die Bestätigung einer Verdachtsdiagnose warten. Um sich abzulenken, räumt sie ihren zugemüllten Keller auf. Jeder Gegenstand weckt Erinnerungen und so beginnt sie, ihr eigenes Konsumverhalten und das ihrer Familie zu hinterfragen. Gleichzeitig gerät die Aufräum-Aktion immer mehr zur Rückschau auf ihr bisheriges Leben. Angeregt durch ihre Erinnerungen nimmt sie sogar wieder Kontakt zu ihrer Schwester und ihrer Mutter auf. So kann sie schließlich mit der Unterstützung ihrer Familie und einer Freundin zum Arztgespräch gehen.
Eine amüsante und nachdenkliche Geschichte über Familie, Erinnerungen und Konsum.“