
Erika Bräunling empfiehlt „Das kalte Moor“ von Liza Marklund: „1990 verschwindet eine Frau im Moor: Helena. Der Ehemann Wiking Stormberg, Polizeichef in Nordschweden, bleibt mit zwei Kindern allein.
Nach 30 Jahren erreicht seinen Sohn ein Schreiben, in dem er aufgefordert wird, eine Beförderung auf dem Raketenstützpunkt nicht anzunehmen. Er sei in größter Gefahr. Ein Kürzel in Form eines Sterns unterzeichnet das Schreiben. Dieses Zeichen benutzte Helena statt Unterschrift für all ihre Briefe.
Es beginnen Nachforschungen, die Liza Marklund Schritt für Schritt in ruhiger Sprache begleitet. Sie lässt sich Zeit für Gespräche mit dem Taxifahrer und für Wegbegleitungen. Großartig. Immer ist die Leserin dicht an der Seite Wiking Stormbergs. So gelangt man in eine spannende Spionagegeschichte.
Mal wieder so ein richtig guter skandinavischer Krimi.“