
Melanie Müller empfiehlt Onigiri von Yuko Kuhn: „Nach dem Tod ihrer Großmutter beschließt Aki, noch ein letztes Mal mit ihrer dementen Mutter Keiko, den langen Flug von Deutschland nach Japan auf sich zu nehmen. Keiko ist zunächst vollkommen verwirrt und weiß überhaupt nicht, wo sie sich befindet. Als die beiden jedoch vom Hotel in das alte Haus der Familie umziehen, hat sie viele klare Momente. Aki erfährt auf dieser Reise viel über die Vergangenheit ihrer Mutter und wie sie die Auswanderung nach Deutschland verändert hat. Nebst den kulturellen Unterschieden hat sie besonders mit den versnobten Schwiegereltern zu kämpfen, was auch Aki die deutschen Großeltern nochmal in einem anderen Licht sehen lässt.
Ein unaufgeregt berührender und schöner Roman über Familie, Herkunft und kulturelle Unterschiede.“