
Melanie Müller empfiehlt „Griechischstunden“ von Han Kang: „Die Geschichte einer Frau, die, in einer schwierigen Phase – ihr wurde das Sorgerecht für ihren Sohn entzogen und ihre Mutter ist verstorben – einfach aufhört zu sprechen und einem Mann, dessen Sehkraft immer mehr nachlässt. Die beiden lernen sich im Kurs für Altgriechisch kennen, den der Mann unterrichtet und ihre Geschichten werden langsam miteinander verwoben. Trotz Einschränkungen schaffen sie es miteinander zu kommunizieren und sich einander zu nähern.
Ein poetischer und einfühlsamer Roman über Sprache, Kommunikation und Verlust – sehr schön zu lesen.“